Adaptive Desaktivierung und HIT – ein Erfahrungsbericht

Die Adaptive Desaktivierung hilft manchen Betroffenen – bei anderen geht sie nach hinten los und kann die Beschwerden, insbesondere das Asthma, sogar verschlimmern. Was könnte der Grund dafür sein?

Nehmen wir an, eine Person hat eine bestimmte Form der Histaminintoleranz, die sich nicht so sehr auf den Verdauungstrakt auswirkt, sondern vor allem auf die Schleimhäute (und das ZNS), wie es bei einer Histaminintoleranz durch eine HNMT-Abbaustörung der Fall ist. Diese Form der HIT kann unter anderem Dauerschnupfen, entzündete Nasennebenhöhlen und eine entzündete Bronchialschleimhaut mit entsprechenden Atembeschwerden verursachen. Bis auf die fehlenden Polypen also zum Verwechseln ähnlich mit einer Salicylsäure-Unverträglichkeit. Weiterlesen

Umfrage: Asthma & Adaptive Desaktivierung

In den Kommentaren zum Beitrag „Adaptive Desaktivierung“ wurde berichtet, dass die tägliche Einnahme von ASS auch zu Kurzatmigkeit und verminderter Lungenfunktion führen kann. Das habe ich so noch nirgends in der Fachliteratur gelesen – aber vielleicht ist das gar nicht so selten? Habt ihr auch solche – oder ganz andere – Erfahrungen gemacht? Macht mit bei der Umfrage!

Hat sich eure Asthma bei der adaptiven Desaktivierung verschlechtert?

View Results

Loading ... Loading ...

Adaptive Desaktivierung

Die „adaptive Desaktivierung“ ist eine Alternative zur salicylsäurearmen Ernährung bei der Behandlung der ASS-Intoleranz bzw. der Salicylsäure-Unverträglichkeit. Bei der adaptiven Desaktivierung nimmt man unter ärztlicher Aufsicht (!!!) steigende Mengen von Acetylsalicylsäure (ASS/Aspirin) bis zu einer bestimmten Höchstdosis ein, die man dann dauerhaft täglich nimmt.

Dabei wird der Umstand ausgenutzt, dass es unmittelbar nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure eine Zeitperiode (ca. 24 bis 72 h) gibt, in der keine erneute Weiterlesen