Umfrage: Asthma & Adaptive Desaktivierung

In den Kommentaren zum Beitrag „Adaptive Desaktivierung“ wurde berichtet, dass die tägliche Einnahme von ASS auch zu Kurzatmigkeit und verminderter Lungenfunktion führen kann. Das habe ich so noch nirgends in der Fachliteratur gelesen – aber vielleicht ist das gar nicht so selten? Habt ihr auch solche – oder ganz andere – Erfahrungen gemacht? Macht mit bei der Umfrage!

Hat sich eure Asthma bei der adaptiven Desaktivierung verschlechtert?

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Atemschutzmaske

Bei uns wird der Hausflur renoviert: neues Linoleum (Kleber!), die Wände werden gestrichen, Treppen und Geländer lackiert. Und ich muss jeden Tag ohne Fahrstuhl 5 Stockwerke durch diese Ausdünstungen … Ein guter Anlass, mich endlich um eine vernünftige Atemmaske zu kümmern! Weiterlesen

Etagenwechsel rückwärts, oder: Was allergisches Asthma und Haferbrei miteinander zu tun haben

 

Gleich bei meiner Diagnose „Asthma“ bzw. Samter Trias wurde ich gefragt, ob ich auch Heuschnupfen hätte. Ja: schon solange ich denken kann jucken mir Augen und Nase, wenn ich zur Gräserpollenzeit im Frühsommer durch eine Wiese gehe. Mir wurde eine Hyposensibilisierung gegen Gräserpollen und Roggen empfohlen (auch Spezifische Immuntherapie oder SIT genannt), da man davon ausgeht, dass bei Gräserpollen-Allergikern, die später Asthma entwickeln, ein sogenannter „EtagenwechselWeiterlesen

Enthalten Erlenpollen Salicylsäure?

Am Wochenende war es in Berlin richtig warm. Fast schon sommerlich! Also: nichts wie raus auf den Balkon und in den Park. Am späten Nachmittag begann dann das „Pfeifen“: ein mittlerer Asthma-Anfall. Samstags hab ich noch gedacht: war vielleicht was im Kräuterquark (ess ich sonst selten). Am Sonntag war dann klar: es muss was in der Luft sein. Weiterlesen

Adaptive Desaktivierung

(Aktualisiert am 29.10.2017) Die sogenannte „Adaptive Desaktivierung“ ist eine der Therapieoptionen bei Samter-Trias bzw. Salicylsäure-Unverträglichkeit. Bei der Adaptiven Desaktivierung wird der Umstand ausgenutzt, dass es bei Samter-Trias-Betroffenen unmittelbar nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure eine Zeitperiode (ca. 24 bis 72 h) gibt, in der in der Regel keine erneute Unverträglichkeits-Reaktion auftritt (die sogenannte Refraktärzeit).  Weiterlesen

Salicylsäurearme Ernährung – geht das?

Aktualisiert am 18.4.2016

Jeder, der schonmal nach einer Aspirin bzw. ASS einen Asthmaanfall hatte, kennt den Zusammenhang zwischen der Einnahme von Salicyläure (ASS = Acetylsalicylsäure) und Atemnot bei Menschen mit Samter-Trias bzw. Salicylsäure-Unverträglichkeit.

Es ist nur noch ein kleiner logischer Schritt von der Erfahrung, dass große Mengen Salicylsäure  – z.B in einer 500 mg-Tablette ASS – einen heftigen Asthmaanfall auslösen, zu der Vermutung, dass kleinere, aber konstante Mengen Salicylsäure, zum Beispiel im Essen, schwächere, aber konstante Asthmabeschwerden verursachen. Es liegt also nahe, die Asthmabeschwerden bei einem Samter-Syndrom durch salicylsäurearme Ernährung zu verringern. Weiterlesen