Krankheitsbild der Samter-Trias

Von Samter-Trias spricht man, wenn die drei Symptome Asthma bronchiale, nasale Polypen und Salicylsäure-Intoleranz gemeinsam auftreten. Häufig wird eine Samter-Trias zuerst diagnostiziert, wenn ein Betroffener nach Einnahme einer Aspirin bzw. ASS-Tablette mit einem Asthma-Anfall reagiert. Denn ASS enthält Salicylsäure in sehr konzentrierter Form (ASS = Acetylsalicylsäure), so dass die Reaktionen entsprechend heftig und deutlich ist. Tatsächlich wird das Samter-Syndrom häufig auch als ASS-Intoleranz oder Aspirin-Unverträglichkeit bezeichnet.

Die Bezeichnung Aspirin-Intoleranz oder ASS-Unverträglichkeit ist jedoch irreführend, denn Salicylsäure und verwandte chemische Stoffe kommen nicht nur in Medikamenten vor, sondern auch in vielen Lebensmitteln, in Lebensmittelfarben, Konservierungsstoffen und Aroma- und Duftstoffen.

Vom Samter-Syndrom Betroffene reagieren deshalb häufig nicht nur auf die extrem hohen Dosen von Salicylsäure in Medikamenten, sondern auch auf niedrigere – aber ständig aufgenommene – Mengen von Salicylaten z.B. in bestimmten Obst und Gemüsesorten, Kräutern, gefärbten und konservierten Nahrungsmitteln, Zahnpasta, Kosmetika etc.

Entdeckung und typischer Verlauf der Samter-Trias

Schon vor rund 100 Jahren beobachtete der französische Mediziner Fernand Widal, dass eine anaphylaktoide (anaphylaxie-ähnliche) Reaktion auf Aspirin häufig gemeinsam mit Asthma und nasalen Polypen auftritt [5]. In den 1960er Jahren beschrieben Max Samter und Roland F. Beers das Krankheitsbild in zwei Studien [10,11] und machten die Symptomen-Trias damit unter der Bezeichnung Samter-Trias bekannt.

Die ersten Symptome der Erkrankung treten meist zwischen 20 und 40 Jahren auf und entwickeln sich häufig in einer typischen Reihenfolge. Zuerst tritt ein dauerhafter, meist ganzjähriger, wässriger Schnupfen auf. Er geht mit einer verstopften Nase und oft auch mit vermindertem oder vollständig fehlendem Geruchssinn (Anosmie) einher.

Etwa zwei Jahre darauf entwickelt sich Asthma, häufig nach einer Atemwegsinfektion oder der Einnahme von Aspirin oder anderen Medikamenten aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR).

Wiederum etwa vier Jahre später werden bei den Betroffenen nasale Polypen diagnostiziert und eine teils heftige Verschlimmerung der Symptome nach Einnahme von Aspirin oder NSAR wird offensichtlich. Der anfängliche Schnupfen hat sich zu diesem Zeitpunkt zu einer chronischen eosinophilen Rhinosinusitis entwickelt, dh. zu einer chronischen Entzündung von Nasenschleimhaut und Nasennebenhöhlen. [6,12,13] Die Krankheit schreitet auch bei völligem Verzicht auf ASS und NSAR chronisch voran [12, 30].

Sind alle drei Symptome – Asthma bronchiale, chronische Rhinosinusitis mit nasalen Polypen (CRSwNP) und Saliclyat-Intoleranz – vollständig ausgeprägt, spricht man vom Vollbild der Samter-Trias.

Symptome der Samter-Trias

Zu den klassischen Symptomes der Samter-Trias zählen alle Symptome der zugrundeliegenden Erkrankungen CRSwNP und Asthma bronchiale, darunter

an den oberen Atemwegen:

  • Behinderung der Nasenatmung
  • Niesreiz
  • ständiges Naselaufen
  • Sekretfluss in den Rachen
  • dickes schleimiges Nasensekret
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Riechminderung (Anosmie)
  • Nasale Polypen in allen Nebenhöhlen
  • Druckgefühl im Gesicht oder auf den Ohren
  • Ohrenschmerz

an den unteren Atemwegen:

  • Räusperzwang, trockener Hals
  • Husten
  • Kurzatmigkeit / Atemnot
  • pfeifendes / brummendes Atmen
  • Engegefühl in der Brust
  • Brennendes Gefühl in der Brust
  • zäher klarer oder gelblicher Schleim beim Husten

Nach einer Einnahme von Aspirin oder NSAR tritt eine zum Teil heftige, bis hin zu lebensbedrohliche, Verschlimmerung der Symptome auf. Obwohl die Reaktionen auf Aspirin und Co. allergie-ähnlich erscheinen, sind sie nicht IgE-vermittelt [29].

Reaktion an Haut und Schleimhaut und Aspirin-Intolerante Urtikaria

Neben den klassischen Symptomen der Samter-Trias an oberen und unteren Atemwegen können nach der Aufnahme von Salicylaten auch Reaktionen an Haut und Schleimhaut auftreten, wie zum Beispiel Juckreiz, Rötungen, Flush (plötzliche Errötung an Gesicht und Hals), Quaddeln / Urtikaria, Schwellungen im Kopfbereich oder in anderen Bereichen (Angioödeme).

Treten die Reaktionen nach Aufnahme von Salicylaten mehr oder weniger ausschließlich in Form von Quaddeln und / oder Angioödemen auf, spricht man von einer salicylat-intoleranten bzw. aspirin-intoleranten Urtikaria (AIU).

Reaktionen im Magen-Darm-Trakt

Auch Reaktionen des Magen-Darm-Traktes wie Bauchschmerzen, Blähungen, Krämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung sind möglich [12, 27, 28].

Bei einer Untergruppe der Salicylat-Intoleranten stehen die Symptome am Magen-Darm-Trakt weit im Vordergrund oder treten als alleinige Symptome auf. Besonders in dieser Gruppe können die Reaktionen auf Salicylate so stark sein, dass beispielsweise eine Adaptive Desaktivierung, bei der steigende Dosen von Aspirin verabreicht werden, abgebrochen werden muss [28]. Möglicherweise liegt in diesen Fällen auch eine MCAD/MCAS vor (s.u.).

Salicylat-Intoleranz als systemische Erkrankung

Baenkler beschreibt die Samter-Trias als systemische Erkrankung, die sich, außer in den bereits beschriebenen Reaktionen, zum Beispiel auch an Reaktionen der Schleimhäute im Genitalbereich zeigen kann [161].

Vergesellschaftung mit Histamin-Intoleranz und MCAD/MCAS

Die Samter-Trias tritt zudem häufig gemeinsam mit einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Histamin-Intoleranz auf, die sich zum Beispiel als Migräne bemerkbar machen kann.

Eine besonders stark ausgepägte Histamin-Intoleranz besteht bei der Mastzellaktivierungserkrankung (englisch mast cell activation disease, MCAD) bzw. dem systemischen Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS), bei der krankhaft veränderte Mastzellen ohne oder durch kleineste äußere Reize aktiviert werden. Durch die Aktivierung der Mastzellen werden werden unter anderem Entzündungsmediatoren freigesetzt, die alle oben genannten (sowie zahlreiche weitere) Reaktionen hervorrufen können. [162] Salicylate können bei einer vorliegenden MCAD/MCAD die Symptome auslösen oder verschlimmern.

Auswirkungen auf Alltag und Lebensqualität

Die unterschiedlichen Symptome können sich in verschiedenen Auswirkungen auf den Alltag zeigen. Vor allem durch die eingeschränkte Atmung bestehen oft Probleme beim Ein- oder Durchschlafen oder die Betroffenen wachen morgens mit Symptomen auf. Entsprechend besteht oft eine Tagesmüdigkeit und die Leistungsfähigkeit ist vermindert. Aber auch Unruhe / Rastlosigkeit, Reizbarkeit, Traurigkeit oder Angst sind mögliche Auswirkungen der Erkrankung.

Durch die oft dauerhaft notwendige Einnahme von kortisonhaltigen Medikamenten leiden Samter-Betroffene außerdem häufiger unter banalen Infekten wie zum Beispiel Halsentzündung, Mittelohr- oder Blasenentzündung. Denn das Kortison kann die natürliche Bekämpfung dieser Infekte im Körper einschränken.

Die Lebensqualität der Betroffenen ist stark eingeschränkt. Mit Abstand die meisten Betroffenen empfinden die Hyposmie/Anosmie (89%) und chronische nasale Symptome (87%) als stärkste Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität, gefolgt von chronischen Asthmasymptomen (65%), der Last, zahlreiche Medikamente einnehmen zu müssen, (64%) und wiederholten Nasennebenhöhlenoperationen (50%) [31].

Faktoren der Beeinträchtigung der Lebensqualität bei Samter-Trias-Betroffenen (Ta, White 2015: 3)

Quellen:
Die Literaturangaben beziehen sich auf das Literaturverzeichnis zur Salicylsäure-Unverträglichkeit.

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23 Kommentare

  1. Hallo an alle Samtis,
    ich bin sehr verzweifelt und für jeden Tip, jede Erfahrung dankbar.
    Habe seit Donnerstag extreme Magenschmerzen/Bauchkrämpfe. Wenn ich nichts zu mir nehme geht es mir gut, sobald ich etwas trinke oder esse passiert folgendes: Mir wird mit einem Mal eiskalt, heftige Schmerzen stellen sich ein, meine Wangen verfärben sich rötlich und ich bekomme Brechreiz, manchmal auch Atemnot.
    Die Schmerzen dauern oft über Stunden an und sind unerträglich. Kennt das irgendjemand von euch? Ist es möglich dass sich zu viele Salicylate im Körper angesammelt haben und der Körper so reagiert?
    Bin seit heute im Krankenhaus, aber ein Rätsel für die Ärzte. Es kennt auch keiner das Krankheitsbild Samter Trias.
    Eine Magen Darm Infektion schliesse ich aus, denn die dauert nicht so lange und macht nicht solch massive Schmerzen. Kann mir auch nichts gegen die Schmerzen geben lassen, da ich die Ass Unverträglichkeit habe und von Tramal wird mir furchtbar übel.
    Ich weiss dass niemand eine Ferndiagnose stellen kann, aber ich bin für jeden ähnlichen Erfahrungsbericht oder Tip was ich tun kann sehr sehr dankbar.
    Ach ja, habe mich die letzten Wochen leider nicht gut ernährt (stressbedingt) und vor ca. einem Monat damit begonnen Kaffee zu trinken was ich vorher ein dreiviertel Jahr lang vermieden habe.
    Liebe Grüsse
    Magdalena

    1. Liebe Magdalena, liebe Sali-Gemeinde,
      könnte das eine MCAD/MCAS sein? Magdalena: wie schon geschrieben findest du gute Infos zu verschiedenen Krankheitsformen der Salicylat-Intoleranz sehr gut besprochen (zT auch mit Behandlungsschemata) bei Hanns-Wolf Baenkler: Salizylat-Intoleranz (2019). Vielleicht bringen insbesondere die gastroenterologischen Beiträge Licht ins Dunkel für dich / die Ärzte?
      Viele Grüße und alles Gute!
      Sylke

  2. Hallo Sylke!
    Vielen lieben Dank für deine Antwort und die Literaturhinweise! Ich hab mich ja auf deiner tollen Seite schon ein bisschen eingelesen, trotzdem ist so vieles noch unklar und ich komme mir trotz 4 Jahren Erkrankung gerade vor, als ob ich ganz am Anfang stehen würde. Ich verstehe nicht warum die Ärzte sich so gar nicht damit auskennen. Ich habe z.b. von meinem Lungenfacharzt eine völlig andere Ernährungsliste bekommen. Beginne aber gerade mit saliylatfreier/armer Ernährung nach deinen Listen. Mir wurde auch schon Nucala empfohlen um die eosinophilen Granulozyten zu senken und die Gesamtsituation zu verbessern. Ich trau mich aber nicht drüber da ich Bedenken habe wegen der Verträglichkeit. Bitte erlaube mir zwei Fragen: Thema Kaffee: Es gibt im Netz total widersprüchliche Angaben bezüglich der Salicylatangaben. Und wenn entcoffeinierter Kaffee kein Salicylat enthält, ist er dann verträglich oder kann ich auch Probleme bekommen?
    Thema Darm: Habe vor zwei Jahren eine Gallenblasenentfernung hinter mich gebracht( totales Desaster mit den Ärzten, habe während der Gallenkolik auf jegliches Schmerzmittel wie Ibuprofen, Novalgin oder Paracetamol reagiert). Seitdem immer Probleme mit der Verdauung. Habe nun unter Anleitung eine Darmsanierung hinter mich gebracht und unter anderem AC7 Komplex genommen. Diese Kapseln enthalten in Extraktform Thymian, Rosmarin, Lavendel, Oregano, usw. Mir geht es mit den Kapseln verdauungsmässig sehr gut, setze ich sie ab, fängt alles wieder von vorne an. Normal müsste es bei einer Salicylatunverträglichkeit doch umgekehrt sein, oder?
    Bei einem Heilpraktiker wurde über einen Test eine leichte Salicylatunverträglichkeit festgestellt. Ich zweifle mittlerweile stark an dem Ergebnis, da ich so starke Reaktionen( vor allem Nasenpolypen und schwerer Asthmaanfall auf Seractil 400mg) habe. Kann solch ein Test auch falsch negativ ausfallen?
    Tut mir leid, so viele Fragen, aber ich habe hier in Österreich leider noch keinen richtigen Ansprechpartner gefunden und möchte meine Situation gerne irgendwie verbessern.
    Vielen lieben Dank im voraus und herzliche Grüsse,
    Magdalena

    1. Liebe Magdalena,
      zu den Listen: ja, es sind leider die abenteurlichsten Lebensmittel-Listen unterwegs. Nach welchen Kriterien du Quellen für Sali-Werte beurteilen kannst, findest du diesem Beitrag.

      Wg. Kaffee: die Sali-Werte von Kaffee schwanken sehr stark, deshalb bekommt man unterschiedliche Werte, je nachdem, welchen Kaffee man (wie) misst. Mehr Infos findest in der Übersicht zum Saligehalt von Getränken (etwas runter scrollen …).

      Zu Kapseln mit Kräutern: ja, erwarten würde man das Umgekehrte.

      Test auf Sali-UV: Was war denn das für ein Test, den dein Heilpraktiker durchgeführt hat?

      Viele Grüße!
      Sylke

        1. Hallo Magdalena,
          nicht wirklich, denn der BAT-Test (Basophile Activation Test, auch Flow Cytometric Assay) ist inzwischen unüblich und wird, wenn, wohl nur noch kombiniert mit der Testmethode CAST (Cellular Allergen Stimulation Test) eingesetzt (dann heißt „Flow-CAST“). Man kombiniert die Tests, weil sie als Einzeltests eine jeweils zu niedrige Sensitivität aufweisen (Sensitivität = wieviel Prozent tatsächlich Erkrankter werden im Test auch erkannt; der kombinierte FLOW-CAST hat eine Sensitivität von 73%). Der Test kann also, um deine Frage zu beantworten, falsch negativ sein, ja.

          Die höchste Sensitivität und Spezifität (= wieviel Prozent nicht Erkrankter werden im Test richtig erkannt) hat der Functional Eicosanoid Test (FET, auch Analgetikaintoleranztest, AIT) 96% und 98%.
          Viele Grüße
          Sylke

  3. Hallo,
    Ich habe seit 4 Jahren nach und nach alle gesundheitlichen Probleme (und noch mehr) die bei Samter Trias Patienten auftreten, bekommen. Anfangs chronische Sinusitis, anschliessend Nasenpolypen, dann schweren Asthmaanfall nach Einnahme einer Schmerztablette. 6 Wochen nach einer Nebenhöhlensanierung sind die Polypen wieder nachgewachsen. Alles in Verbindung mit stark erhöhten Eosinophilen. Kein Arzt war bis jetzt in der Lage eine Diagnose zu stellen. Nachdem ich vor einiger Zeit auf diese Seite hier gestossen bin, habe ich meinen Lungenfacharzt auf das Krankheitsbild Samter Trias angesprochen. Er meinte, die Ursache für Samter Trias wäre eine Vaskulitis. Ich kenne mich nicht mehr aus, ich dachte es sei eine Stoffwechselstörung? Kann mir irgendjemand weiterhelfen?
    Vielen Dank,
    Liebe Grüsse,
    Magdalena

    1. Liebe Magdalena,
      willkommen im Club 😉
      Die Ursache der Samter-Trias ist bisher ungeklärt – wie auch viele andere Fragen rund um diese Erkrankung. Ein zentraler Aspekt des Ablaufs des Erkrankungsprozesses ist nach überwiegender Lehrmeinung eine Störung im Arachidonsäure-Stoffwechsel. Dass eine Vaskulitis die Ursache einer Samter-Trias wäre, habe ich dagegen noch nie gehört.
      Wenn du Lust hast, dich da tiefer einzulesen, findest du hier eine Literaturliste mit wissenschaftlichen Artikeln zur Samter-Trias. Empfehlenswert ist auch das Buch „Salizylat-Intoleranz“, hearusgegeben von Hanns-Wolf Baenkler (auch wenn die Infos zur salicylsäurearmen Ernährung an manchen Stellen nicht ganz aktuell sind 😉
      Viele Grüße und alles Gute!
      Sylke

  4. Hallo,
    habe als Kleinkind Polypen in der Nase gehabt, seitdem nicht mehr und Asthma habe ich auch keines. Ich habe jedoch ständige geschwollene Nasenmuscheln und Fließschnupfen.
    Ist bei fehlenden Polypen und Asthma eine Samter-Trias unwahrscheinlich oder gibt es auch schwächere Formen?
    Der Provokationstest erscheint mir relativ unsicher, deshalb neige ich noch am ehesten zum Bluttest, auch wenn dieser sehr teuer ist. Kann man das auch beim Hausarzt durchführen, oder muß man dafür nach Erlangen fahren?
    Vielen Dank!
    Viele Grüße,
    Edan

    1. Lieber Edan,
      eine Samter-Trias entwickelt sich typischerweise im Erwachsenenalter und ist per definitionem eine „Trias“ aus (in der Regel schnell nachwachsenden) Polypen, Asthma und einer Unverträglichkeit gegen (Acetyl-)Salicylsäure und u.U. weitere Schmerzmittel. Tatsächlich muss die Erkrankung aber (noch) nicht immer voll ausgeprägt sein und es gibt stärkere und schwächere Ausprägungen. Dass im Kleinkindalter bereits Polypen im Rahmen einer Samter-Trias auftreten, die dann nicht erneut auftreten, erscheint mir eher unwahrscheinlich. Und ständig geschwollene Nasenmuscheln und Fließschnupfen alleine deuten eher nicht auf eine Samter-Trias hin. Was sagt denn dein(e) HNO-Arzt oder -Ärztin?
      Viele Grüße
      Sylke

      1. Hallo Sylke,
        danke für deine schnelle und hilfreiche Antwort. Die Tage habe ich einen Termin bei meinem HNO Arzt. Ich bin gespannt, ob er die Samter-Trias überhaupt kennt.
        Viele Grüße,
        Edan

      2. Hallo Edan,
        noch eine Ergänzung zu dem was Sylke schon geschrieben hat: Bei den Polypen im Kleinkindalter handelt es sich in der Regel nicht um echte Nasenpolypen, sondern meist um wucherndes Gewebe im Rachen, ähnlich den Mandeln. Kinder haben nur ganz selten Nasenpolypen.
        Grüße …

  5. Hallo
    Ich schlage mich seit der Geburt meiner Tochter vor fast drei Jahren mit diesen Symptomen rum. Wenn ich Aspirin oder Ibuprofen einnehmen bekomme ich einen Anfall wo nur noch cortisone und das Krankenhaus helfen kann. Leider habe ich das gefühl das kein Arzt weiß was ich haben könnte… Hausstaub, Asthma bronchiale, Heuschnupfen hab alles durch aber auf samter- trias bin ich jetzt selbst gestoßen. Gibt es in Köln oder Umgebung einen Arzt der mir helfen könnte? Tolle Seite und liebe grüße

    1. Liebe Steffi,
      willkommen auf Samter-Trias.de 🙂 Leider kenne ich selbst in Köln keine Ärztin oder Arzt: Kann ein/e Mitleser/in vielleicht helfen? Danke! Eventuell kann auch deine Krankenkasse weiter helfen!? Viele Grüße, Sylke

      1. Guten Morgen! Bei mir besteht auch der Verdacht auf s.t. Mein HNO hat mir erklärt, dass ich dann ans Bundeswehr KH überwiesen werden würde zum Test unter Aufsicht. Also wenn der HNO was taugt, kommen die auch drauf.

  6. Hallo zusammen, hat jemand Erfahrung ob Samter Trias einen vorhandenen Schwerbehinderungs Grad in Prozenten erhöht? Ist diese Erkrankung bei den Versorgungsämtern gelistet? Eure Berichte würden mir weiterhelfen! Vielen Dank, Iris

  7. Wenn ich lese, das 89 % der Betroffenen an Hyposmie bzw. sogar Anosmie leiden, dann kann ich demnach nicht dazugehören, denn ich leide umgekehrt an Hyperosmie, also annormal großer Empfindlichkeit gegen Düfte aller At, insbes. solchen chemischer Narur. Ich habe aber alle anderen genannten Symptome.

    1. Hallo Marianne Louis,
      das ist spannend: so ging es mir sehr lange ebenfalls, schon als Kind. Bis die Riechspalte dann verlegt war. Eventuell eine Art „Frühwarnsystem“ des Körpers, der besonders empfindliche Menschen vor Salicylaten in der Luft warnt? Denn eine große Empfindlichkeit gegen Gerüche scheint öfters vorzukommen bei Sali-Betroffenen.
      Hat sonst noch wer Erfahrung dazu? Das wäre sehr spannend zu wissen!!
      Viele Grüße
      Sylke

      1. Ich bin seit meinen Polypen-OP’s(3) hyperempfindlich und es “hilft“mit tatsächlich etwas als Frühwarnsystem…LG aus Rathenow bei Berlin