Alaunstein statt Deo?

Salicylsäurefreie Kosmetika sind ein Problem, weil schwierig zu bekommen (bzw. zu erkennen). Ein Hygieneprodukt, dass sicher salicylsäurefrei und leicht zu bekommen ist, ist Alaunstein, den schon die Römer als Deodorant benutzten.

Beim Alaunstein handelt es sich chemisch betrachtet um Kaliumaluminiumsulfat, ein Aluminiumsalz, das hygroskopisch ist, also Feuchtigkeit (und damit auch Schweiss) bindet und das die Poren verengt, so dass weniger Schweiss austritt. Außerdem hat Alaun eine antibakterielle Wirkung und kann dadurch keimbedingte Schweißgerüche verhindern.

Die Anwendung ist denkbar einfach: Alaunstein anfeuchten und Achselhöhle damit „abfahren“.

Der Haken dabei: aus Alaunstein kann über die Haut Aluminium aufgenommen werden.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat 2014 in einer Stellungnahme zur Aluminiumaufnahme durch „Antitranspirantien“ festgestellt, dass die Aufnahme von Aluminiumsalzen aus aluminiumhaltigen Deos „bei täglichem Gebrauch über der tolerierbaren wöchentlichen Aufnahmemenge“ liegt (bei geschädigter Haus sogar um ein Vielfaches darüber).

Man sollte Alaunstein also nicht bei geschädigter Haut bnutzen und auch bei intakter Haut nicht täglich!

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5 Kommentare

  1. Bei der Empfehlung fehlt der Hinweis, dass die Aluminiumkonzentration vielfach häher ist als bei Aluminium haltigen Deos.
    Besondere Vorsich bei Menschenn, die schlecht entgiften. Der Körper lagert das Aluminium ein.
    Bei mir waren nach einem Jahr Nutzung des Alaunsteins die Grenzwerte für Aluminium 4 fach erhöht!
    Und das, wo sowieso alles durcheinander ist.

  2. Würde ich sehr kritisch sehen, habe ca 6 Monate einen Alaunstein benutzt. Dann hatte ich eine Ausleitung wegen Schwermetallen im Körper wegen verminderter Entgiftungsfähigkeit. Und erstmals war Aluminium in Wahnsinnshöhe dabei. Diese Verbindungen sind im Alaunstein drin!!!