Rezept: Mung Dal

mung-dalIn der Tabelle mit salicylsäure- und gleichzeitig histaminarmen Gemüsesorten tauchen unter anderem Mungbohnen auf, die in der deutschen Küche eher ein Mauerblümchendasein fristen. Zu Unrecht! Denn Mungbohnen schmecken lecker, sind gute Eiweißlieferanten und obwohl sie zu den Hülsenfrüchten gehören blähen sie nicht!

Eine leckere Art, Mungbohnen zu genießen, ist als traditionelles indisches Dal: Hülsenfrüchte, lange gekocht, kräftig gewürzt und gut zu frittiertem Brot, Reis- oder zum Beispiel Lammgerichten.

Hier ist eine salicylsäurearme Variante von Mung-Dal:

  • 1 Bund Frühlingszwiebeln

in einer Pfanne mit etwas Rapsöl glasig dünsten

  • 3 getrocknete Chilischoten (zB. Bird’s Eye) und
  • 2 Knoblauchzehen

klein schneiden, zugeben und weiter braten, bis die Frühlingszwiebeln leicht angebräunt sind.

  • 200 g halbierte Mungbohnen

2 Minuten lang mitdünsten, dann mit

  • 700 ml Wasser

ablöschen, Salz und Korianderblätter zugeben und das Ganze mit geschlossenem Deckel kochen, bis die Bohnen weich sind (ca. 45 Minuten).

Statt der halbierten Mungbohnen, kann man auch ganze oder geschälte Mungbohnen nehmen. Dann die nötige Flüssigkeitsmenge und Garzeit anpassen.

Wenn man das Chili weglässt, ist das Rezept auch histaminarm.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

4 Kommentare

    1. Hallo Zydie,

      Gewürze sind ja meist sehr salicylsäurereich. Andererseits verwendet man manche Gewürze – wie z.B. Chili – in recht geringen Mengen. Deshalb lohnt es sich, genau zu schauen, wieviel Salicylsäure denn tatsächlich in einer Portion Gewürz drin ist und ob man damit unter seiner persönlichen Toleranzgrenze bleibt.

      Ich vertrage zum Beispiel in der Regel Lebensmittel gut, die weniger als 0,1 mg Salicylsäure pro 100 g verzehrbare Ware enthalten. Von diesen Lebensmitteln vertrage ich große Portionen ohne Beschwerden zu bekommen. Bei Gewürzen, die ich meist nur grammweise esse, ist aber der Salicylsäuregehalt bezogen auf 100g verzehrbare Ware nicht unbedingt der aussagekräftigste Wert. Chili zum Beispiel hat weniger als 0,1 mg Salicylsäure bezogen auf 1g verzehrbare Ware – und ich vertrage es persönlich sehr gut (mal von den Chili-typischen „Nebenwirkungen“ abgesehen 😉
      Weitere Gerwürze unter der 0,1mg / 1g Ware-Grenze findest du auf der Seite
      https://samter-trias.de/wp/salicylsaeuregehalt-lebensmittel/#gewuerze

      Chili steht außerdem im Ruf, salicylat-bezogene Symptome zu reduzieren, so dass es evtl. besser vertragen werden könnte, als andere Gewürze. Schau dazu mal diesen Kommentar an: https://samter-trias.de/wp/adaptive-desaktivierung/#comment-4481

      Viele Grüße
      Sylke