Königsberger Klopse – salicylatarm und glutenfrei

klopseGestern gab’s bei uns endlich mal wieder Königsberger Klopse – eines meiner Leibgerichte! Und hier ist mein Rezept für eine salicylsäurearme Variante, die auch glutenfrei ist:

Für die Soße:

  • 4 – 5 Esslöffel Rapsöl und
  • 45 g Reismehl (ca. 3 leicht gehäufte Eßlöffel)

in einem mittelgroßen Topf erhitzen und dabei mit einem Schneebesen umrühren. Mit

  • 3/4 Liter Wasser und
  • 1 Becher Schmand

auffüllen, gut verrühren und das Ganze aufkochen. Mit

  • 1 Teelöffel Salz und
  • je nach Geschmack 1/2 bis 1 Teelöffel Magnesiumcitrat (oder einer entsprechenden Menge Zitronensäure)

würzen.

Für die Klopse:

  • 400 g Biohackfleisch (halb und halb oder Rind)
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 3 leicht gehäufte Esslöffel Reismehl
  • 1 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Esslöffel kleingeschnittene Petersilie

gründlich vermischen, zu Klopsen formen, in die kochende Soße geben und auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten ziehen lassen. Vor dem Servieren nochmal mit Salz und Citrat abschmecken.

Dazu gibt es klassischerweise natürlich Salzkartoffeln (Reis geht aber auch). Wer mag, macht sich noch einen grünen Salat dazu.

Guten Appetit!

 

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8 Kommentare

  1. Hallo, ich wollte nur eine Anmerkung zu den Kartoffeln in den Rezepten machen. Kartoffeln sind sehr stark salicylsäurenhaltig und sollten in den Phasen wo der Samter Trias stark Auftritt, ganz gemieden werden.

    1. Hallo Sylvia,
      Danke für deinen Hinweis!
      Es gibt bei Kartoffeln große Unterschiede: wenn man eine Sorte mit weißem „Fleisch“ erwischt und diese dick schält (2 mm), ist meist alles gut. Am meisten Salicylsäure enthalten farbige Kartoffeln (rote, blaue Sorten etc.), sehr kleine sorten („Drillinge“ etc.) und „neue Ernte“ (weil die noch nicht ausgereift sind).
      Es lohnt sich also, ein bischen rumzuprobieren.
      Viele Grüße
      Sylke

  2. Vielen Dank! Ich habe das Rezept nach gekocht und die ganze Familie hat die Klopse gerne gegessen. Mit dem Reismehl klappt es wirklich gut, die Klopse sind fest genug aber nicht zu hart. Einzig das Magnesiumcitrat würde ich das nächste Mal halbieren. Mir war die Soße zu sauer und ich habe doch recht viel Zucker hinzugegeben um einen ausgewogenen Geschmack zu erzeugen. Das ist aber Geschmackssache.

    1. Hallo Nicole,

      ich freu mcih, dass es geschmeckt hat 🙂

      Danke auch für deinen Hinweis zum Citrat: da bin ich vielleicht speziell in meiner Sauer-Vorliebe! Ich hab das Rezept entsprechend geändert.

      Viele Grüße
      Sylke